Die größten Risiken im Aufhebungsvertrag
Arbeitgeber bieten Aufhebungsverträge nicht ohne Grund an: Sie ersparen sich Kündigungsschutz, Fristen und Prozessrisiko. Was für den Arbeitgeber gut ist, muss für Sie noch lange nicht passen.
- Sperrzeit beim Arbeitslosengeld: Bis zu 12 Wochen ohne ALG I, wenn der Vertrag falsch gestaltet ist.
- Zu niedrige Abfindung: Das erste Angebot ist selten das beste – oft ist deutlich mehr verhandelbar.
- Zeugnis & Freistellung: Ohne klare Regelung verschenken Sie wichtige Ansprüche.
- Verzichtklauseln: Pauschale Abgeltungsklauseln können Boni, Überstunden und Urlaubsansprüche kosten.
Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen: Niemand kann Sie zwingen, einen Aufhebungsvertrag sofort zu unterschreiben. Ein seriöses Angebot hält auch ein paar Tage.
Was wir für Sie tun
Wir prüfen den Entwurf vollständig – von der Abfindungshöhe über Beendigungszeitpunkt und Freistellung bis zur Zeugnisnote – und verhandeln nach, wo es sich lohnt. Dabei haben wir auch die sozialversicherungsrechtlichen Folgen im Blick, insbesondere die Sperrzeit.
Oft gilt: Wer den Aufhebungsvertrag ablehnt und es auf die Kündigung ankommen lässt, verhandelt anschließend aus einer stärkeren Position. Ob das in Ihrem Fall der bessere Weg ist, sagen wir Ihnen ehrlich.